Evangelische Kirchengemeinde Burgstall

- Dekanat Backnang –

 

 

H a u s o r d n u n g

für das Evangelische Gemeindehaus Burgstall

 

1.0 Haus der Kirchengemeinde

 

1.1 Das Gemeindehaus ist ein Haus der Evangelischen Kirchengemeinde. Es ist in erster Linie für Veranstaltungen der Kirchengemeinde, kirchlicher Gruppen und Kreise bestimmt.

 

1.2 Räume können an andere nur überlassen werden, wenn kirchliche Veranstaltungen nicht beeinträchtigt werden.

 

1.3 Alle Benützer haben darauf zu achten, dass es sich um ein kirchliches Haus handelt und sie ihre Veranstaltungen dem Charakter

      des Hauses entsprechend gestalten. Wir wünschen uns einen achtsamen Umgang mit Lebensmitteln (fairer Handel, regionale

Erzeugnisse), Energie und Müll.

 

1.4 Der Belegungs- und Veranstaltungsplan wird im Pfarramt geführt und mit dem

Hausmeister abgestimmt.

Ein Veranstaltungstermin gilt als belegt, wenn der Antrag auf Anmietung des Gemeinde-

hauses im Pfarramt eingegangen ist.

 

 

2.0 Vermietungen

 

2.1 Räume des Gemeindehauses können genutzt werden für kulturelle Veranstaltungen (Konzerte, Vorträge u.ä.), sowie für Veranstaltungen von gemeinnützigen Gruppen und Vereinen der Gemeinde Burgstetten.

 

2.2 An Privatpersonen kann das Gemeindehaus für Familienfeste vermietet werden, wenn eine verantwortliche Leitung benannt ist; bei Jugendlichen ein Erziehungsberechtigter.

 

2.3 Gewerbliche Verkaufsveranstaltungen sowie parteipolitische Veranstaltungen dürfen im Gemeindehaus nicht stattfinden.

 

2.4 Mietgebühren werden gemäß der jeweils gültigen Gebührenliste erhoben.

 

2.5 Mitarbeiter der Evang. Kirchengemeinde Burgstall haben 50% Ermäßigung auf die Preise der Gebührenordnung.

 

2.6 Für Einweisung und Abnahme der Räumlichkeiten und Übergabe des Schlüssels ist mit dem Hausmeister rechtzeitig ein Termin zu vereinbaren.

 

2.7 Der Veranstalter ist für das Richten und Aufräumen der angemieteten Räume selbst verantwortlich:

  • Abfälle in die dafür aufgestellten Behälter zu bringen, auf Mülltrennung zu achten

  • Die angemieteten Räume besenrein zu verlassen

  • Die Küche nass zu wischen

  • Fenster und Türen zu schließen und die Lichter zu löschen

  • Geschirrtücher und Spültücher selbst mit zu bringen

3.0 Ordnung

 

3.1 Alle bau-, feuer-, sicherheits- und gesundheitspolizeilichen Vorschriften sind zu beachten, ebenso das Jugendschutzgesetz.

 

3.2 Im Gemeindehaus darf nicht geraucht werden.

 

3.3 Die technischen Anlagen (z.B. Heizung, Küche, Lautsprecheranlagen usw.) werden ausschließlich durch den Hausmeister bzw. durch eine vom Kirchengemeinderat beauftragte Person betreut und dürfen nur nach genauer Instruktion benutzt werden.

 

3.4 Ab 22.00 Uhr darf kein Lärm nach außen dringen. Türen und Fenster sind geschlossen zu halten. Bei Veranstaltungen, die nach 22.00 Uhr enden, hat der Leiter darauf hinzuwirken, dass beim Verlassen des Gemeindehauses Ruhestörungen für die Nachbarschaft vermieden werden.

 

3.5 Alle Benützer sollen das Haus und die Einrichtung schonen, sauber halten und vor Beschädigungen schützen. Auftretende Schäden sind unverzüglich dem Hausmeister zu melden. Für mutwillig verursachte Schäden haftet die Gruppe bzw. der Verursacher.

 

 

4.0 Haftung bei Vermietungen

 

4.1 Die Kirchengemeinde überlässt die Räume auf eigene Verantwortung und Gefahr des Veranstalters. Mängel sind unverzüglich dem Hausmeister anzumelden. Wenn keine Mängelrüge erfolgt, gelten die überlassenen Räume, Einrichtungen und Geräte als ordnungsgemäß übergeben.

 

4.2 Der Veranstalter stellt die Kirchengemeinde von etwaigen Haftpflichtansprüchen seiner Bediensteten, Mitglieder oder Beauftragten, der Besucher seiner Veranstaltungen oder sonstiger Dritter für Schäden frei, die im Zusammenhang mit der Benützung der überlassenen Räume und der Zugänge entstehen.

 

4.3 Der Veranstalter verzichtet seinerseits auf eigene Haftpflichtansprüche gegen die Kirchengemeinde und für den Fall der eigenen Inanspruchnahme auf die Geltendmachung von Rückgriffsansprüchen gegen die Kirchengemeinde, deren Bedienstete oder Beauftragte.

 

4.4 Der Veranstalter haftet für alle Schäden, die der Kirchengemeinde an überlassenen Einrichtungen, Geräten und Zugangswesen durch die Nutzung entstehen. Dies gilt auch für Schäden, die einzelne Vereinsmitglieder oder Besucher verursachen.

 

4.5 Die Haftung der Kirchengemeinde als Grundstückseigentümer für den sicheren Bauzustand bleibt unberührt.

 

4.6. Für Geld, Wertsachen, Kleidungsstücke und sonstige eingebrachte Sachen übernimmt die Kirchengemeinde keine Haftung.

 

 

5.0 Schlussbestimmung

 

5.1 Die Hausordnung tritt zum 1.1.2016 in Kraft.

 

5.2 Die seitherige Hausordnung verliert ihre Gültigkeit.